London – die Stadt der Gegensätze

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Tower Bridge

Schon seit Wochen freute ich mich auf dieses Wochenende – endlich sollte es nach London gehen. Bei unserem Kurzaufenthalt war allerdings nur möglich, einen kleinen Eindruck dieser Metropole zu bekommen – ein zweiter Besuch ist deshalb schon in Planung ;-)

Um London von Deutschland aus zu erreichen, hat man die Wahl zwischen fünf Flughäfen Nahe der britischen Hauptstadt. Eine schnelle und günstige Anbindung in die City bietet der Flughafen Heathrow. Im Minutentakt verkehrt eine U-Bahn und bringt euch in die Londoner Innenstadt. Aufgrund der Größe der Stadt ist es kaum möglich, alles zu Fuß zu erkunden. Wir haben uns deshalb direkt am Flughafen die Oyster-Karte gekauft (gibt es am Schalter oder am Automaten). Auf dieser Karte wird ein Guthaben hinterlegt, welches bei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln automatisch abgebucht wird. Die Preise sind teilweise nur halb so teuer wie bei einer normalen Fahrkarte und übersteigen nie den Preis für eine Tageskarte.

vauxhall

Übernachtet haben wir im B&B 69TheGrove – eine kleine Oase im Stadtteil Vauxhall. Mit 23 Zimmern schon nicht mehr die kleine Pension von nebenan sondern ehr ein Hotel bietet es saubere schöne Zimmer, zuvorkommende Gastgeber und ein fantastisches Frühstück mit frischem Obstsalat und nach den eigenen Vorlieben zubereitetem English Breakfast oder Omelett. Ein toller Start in den Tag! Besonders toll, wenn ihr nur mit Handgepäck anreist: Das Badezimmer ist voll ausgestattet und neben Duschgel und Shampoo findet man auch ein Zahnbürsten-Set.

B&B

Besonders auffällig am Londoner Stadtbild sind die absoluten Gegensätze. Moderne Gebäude liegen direkt neben den traditionellen Pubs, geht man in eine Parallelstraße vom belebten und Touristen überlaufenen South Bank ist man auf einmal in einem Wohnviertel mit großen Mehrfamilienhäusern und Lokalitäten, die von den echten Londonern besucht werden. In London Aber genau diese Gegensätze machen die Stadt so spannend und interessant. In der über 8,3 Millionen Einwohner Stadt leben 160 Nationen nebeneinander und bieten ein buntes Straßenbild.

London Mix

Eines der Dinge, die ich unbedingt in London machen wollte, war Fish and Chips zu essen – und dieses möglichst Original. Ein Glückstreffer war das Restaurant Masters Super Fish in der 191 Waterloo Road. Umringt von Bewohnern aus der Nachbarschaft, Studenten und Stammgästen gibt es das traditionelle Essen wahlweise mit Extra eingelegten Zwiebeln und Gurken. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

Fish and Chips

Eine entspannte Art seinen Nachmittag zu verbringen ist ein Picknick an der Tower Bridge im Potters Fields Park mit Blick auf die Themse. Fünf Gehminuten von dort gibt es in der 125 Tooley Street den Supermarkt Tesco Metro, der eine riesen Auswahl an Sandwiches und gekühlten Getränken bietet. Wir haben uns dort mit Essen und Trinken eingedeckt, es uns im Park gemütlich gemacht und bei einem Glas Wein den schönen Blick und das Drumherum genossen – perfekt.

In London gibt es an wirklich jeder Ecke einen Pub, die alle eine große Auswahl an verschiedensten Bieren bieten. Als eine Alternative zum traditionellen Pub haben wir das Tamesis Dock entdeckt. Das Boot am Ufer der Themse ist vor allem bei schönem Wetter super, um sein Bier auf der zu Rehling genießen. Der Blick auf das Parlament und das London Eye ist super und die Preise im Durchschnitt. Abends finden hier oft Konzerte und andere Events statt. Auf dem Tamesis Dock haben wir auch unser erstes Ale probiert – meiner Meinung nach schmeckt es nach ranzigem Bier, wird also nicht mein Favourite werden ;-)

Tamesis Dock

Finally: London ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Aber plant mehr als ein Wochenende ein, denn hier gibt es viel zu viel zu entdecken!

Reiseführer-Tipp: Lonely Planet Reiseführer London

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