Stadtteilcheck – die Hafencity

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Als mein Freund und ich vor über sechs Jahren nach Hamburg gezogen sind, bestand die HafenCity noch aus ein paar vereinzelten Häusern und war nicht besonders attraktiv für Besucher – zumindest waren wir meist allein bei unseren Spaziergängen durch den neuen Stadtteil und hatten die Elbe für uns. Heutzutage ist das nicht mehr ansatzweise der Fall. Die Restaurants und Plätze sind -vor allem am Wochenende- mit Menschen gefüllt und die Wege so manches mal überlaufen. Aus diesem Grund sollte man die HafenCity am besten in der Woche besuchen.

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Ich bin gern in der HafenCity, schlendere durch die Straßen, entdecke neue Lokalitäten oder genieße einfach nur das Wasser. Am Hamburg Cruise Center, dem Kreuzfahrtterminal, kann man regelmäßig die riesigen Ozeandampfer beobachten und gedanklich ein wenig in die Ferne schweifen. Welches Schiff wann im Hafen liegt, erfahrt ihr übrigens hier.

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Den Eingang zur Hafencity soll ein riesiges Neubauprojekt bilden: die Elbphilharmonie. Das Gebäude befindet sich seit 2007 im Bau und wird nach seiner Fertigstellung drei Konzertsäle, ein Parkhaus, ein Hotel, 45 Wohnungen, eine Plaza mit einem fantastischen Rundumblick über Hamburg sowie diverse Restaurants beheimaten. Auch wenn der Bau unter anderem wegen der enormen Kosten stark kritisiert wird, wird die Elbphilharmonie mit Sicherheit einen großen Teil dazu beitragen, Hamburg für die ganze Welt noch attraktiver zu machen. Für alle Interessierten empfehle ich eine Baustellen-Führung durch die Elbphilharmonie. Mit einem Guide und ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen und Helmen geht man bis in die 12. Etage des Gebäudes und kann sich so – mit ein wenig Fantasie – ein Bild davon machen, wie das neue Wahrzeichen Hamburgs wohl bei der Eröffnung (geplant Anfang 2017) wohl aussehen wird. Die öffentlichen Führungen durch die Elbphilharmonie werden jeden Sonntag alle 45 Minuten angeboten und benötigen beim Ticketkauf einiges an Vorlaufzeit: jeweils am Ersten eines Monats kann man ab 10 Uhr hier Tickets für alle Führungen des übernächsten Monats kaufen. Schnell sein ist angesagt: Die Karten sind meist innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

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Die Plätze mit der besten Aussicht gibt es in den Restaurants am Kaiserkai. Im Kaisers sitzt man in der ersten Reihe mit dem besten Blick auf den Hamburger Hafen. Hier gibt es für die Vegetarier gute Flammkuchen und diverse Salate – die Speisekarte ist also noch ausbaufähig. Immer wieder gerne gehe ich in CARLS Bistro, wo es tollen Wein und sehr leckeres Landbrot gibt. Belegt mit Frischkäse, Oliventapenade und mariniertem Grillgemüse sind die sogenannten Tartines ein köstlicher Snack für zwischendurch.

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Eine andere tolle Art, seine Zeit in der HafenCity zu verbringen, ist ein Picknick an der Busanbrücke. Im nahe gelegenen Edeka Böcker gibt es unter anderem eine große Auswahl an frischem Sushi, Salaten und belegten Sandwiches. Jetzt noch ein gekühltes Getränk und ab an die Elbe – besser geht’s nicht.

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3 Antworten

  1. Echt schöne Fotos! Ich finde auch, dass man in der Hafencity echt viel entdecken kann. Und während ich diesen Stadtteil anfangs überhaupt nicht mochte, finde ich inzwischen auch Ecken, die ich sehr nett finde. Nur wohnen würde ich dort nicht wollen, dafür ist es mir etwas zu steril.

    • Stephie

      Vielen Dank :-) Das mit dem Wohnen geht mir genauso. Aber ich finde es schon spannend, wie sich die HafenCity immer weiter entwickelt. Bei jedem Besuch gibt es etwas neues zu entdecken.

  2. Liebe Stephanie Schröder,

    ein prima Bericht über die Hafencity! Ja, man kann hier sehr viel erleben und sehr lecker essen, wenn man möchte. Auch wir, das Team des Internationalen Maritimen Museums, beobachten, wie sehr sich dieser Stadtteil verändert. Beim nächsten Ausflug empfehlen wir auch die Besichtigung der wunderbaren kulturellen Einrichtungen. Neben unserem Museum im alten Kaispeicher B gibt es auch andere klasse Einrichtungen wie das Automuseum Prototyp oder das Dungeon Hamburg.

    Beste maritime Grüße
    Wera Wecker

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